Eine Stadt: Stockholm
Zwei Mädchen: Kathi und Julia
Vier Semester: Consumer and Business Marketing

25 September 2011

Neue Woche, alter Trott :)

Das letzte Wochenende haben wir mal wieder mit einem Ikea-Besuch abgeschlossen, was schon bald zu einer Art Tradition von uns zu werden scheint. :) Diesmal waren wir dort allerdings nicht zu unserem eigenen Vergnügen und allein, sondern sind von Camilla (Norwegerin) und Vlad (Ukrainer) begleitet worden, der dort noch einiges zur Vervollständigung seiner Einrichtung benötigt hat.

So haben wir also - wie immer nach den Hausaufgaben - den Sonntag auch noch schön zu Ende gehen lassen. Die neue Woche begann ebenso wie die alte – mit Artikeln. Am Mittwoch stand wieder ein Seminar an, bei dem wir Feedback bekommen haben und sogleich wurde auch die letzte Runde der Artikel eingeleitet, da wir ja diesen Freitag bereits den ersten Kurs abschließen und dafür eine Hausarbeit über die Artikel einreichen müssen.


Nach dem Seminar am Mittwoch, unseren Schwedischkursen und Artikeln haben wir dann beschlossen am Mittwochabend mit unseren Kommilitonen noch einmal die Stadt zu erkunden. Dabei haben wir einen wunderschönen Ausblick über Stockholm bei Nacht in der Bar „och himmelen därtill“ genossen. (sehr empfehlenswert!!! Nicht einmal die Stockholmer selbst wussten von dieser Bar und dem wunderschönen Ausblick)


Die folgenden Tage wurden wieder mit Artikeln verbracht, ebenso wie mit unserem allwöchentlichen Lebensmittel-Großeinkauf am Freitag :). Nach diesem „Erlebnis“ haben wir den Samstag dazu genutzt eine Vintagemesse im Künstlerviertel in Södermalm zu besuchen (Highlight der Woche! Wirklich gute Sachen zu erhalten und nicht mit einem Trödelmarkt vergleichbar ;) ) und uns im Anschluss einen Kaffee auf dem Wasser, unter Palmen und in der Sonne zu gönnen.



Abends waren wir dann bereits bei Alexandra (schwedische Kommilitonin) eingeladen um gemeinsam mit ihr und weiteren Kommilitoninnen den Abend zu verbringen.


Heute sitzen wir mal wieder über unseren Artikeln und werden den Abend aber mit einem gemeinsamen Essen mit unserem Studiengang im Vapiano ausklingen lassen. Ja, richtig gelesen, Vapiano gibt’s auch hier und hier wissen wir wenigstens was wir für einen einigermaßen annehmbaren Stockholmer Preis bekommen werden – sicherlich keine 5 (4) Köttbullar mit einer Handvoll Kartoffeln :)

18 September 2011

Was gibt es neues in unserer kleinen Welt in Stockholm?

Ja, klein :) Gerade gestern, als wir in der Stadt waren, haben wir gleich zwei Leute, die mit uns studieren getroffen. Wir waren in den Saluhall in Östermalm. Darunter kann man sich eine große Markthalle vorstellen, in der nur Lebensmittel verkauft werden, von frischem Fisch bis zu allen erdenklichen Süßigkeiten. (siehe Foto) Danach waren wir noch einen Kaffee trinken, direkt in Östermalm im Bistro Berns, und haben dort die letzten sommerlichen Sonnenstrahlen genossen.


Was haben wir sonst so gemacht diese Woche?


Da wir am Freitag ja, wie bereits erwähnt, unseren Zwischenbericht für den ersten Kurs abgeben mussten, hat sich das Programm unter der Woche ziemlich auf Hausaufgaben beschränkt. Nachdem wir aber mit diesen fertig waren und alles ausgedruckt hatten, sind wir am Donnerstagabend zu dem Theme Dinner gegangen. Das Thema war, wie wir euch schon erzählt haben, Schweden :) und um dem Thema zu entsprechen haben wir uns in den Farben der Flagge, gelb und blau, angezogen, wie ihr hier sehen könnt.


Leider nicht ganz unseren Erwartungen von 265kr entsprechend, gab es an diesem Abend als Hauptgang abgezählte 5 Köttbullar (in Julias Fall sogar nur 4) und jeweils 4 Kartoffeln mit Soße und Preiselbeeren. Als Nachspeise gab es dann ein kleines Stück Schokokuchen, was das Essen zwar etwas aufgewertet hat, allerdings den Preis noch immer nicht rechtfertigte. Während dem Essen gab es immer wieder Einlagen von Studenten verschiedener Nationen. Einige Deutsche (Nicht-Bayern) haben beschlossen „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ zu singen, was für uns Bayern leider kein Ohrenschmaus war. So war der Abend aber sehr gelungen und es waren unter den fast 100 Gästen auch viele Schweden anwesend.


Am Freitag haben wir uns nach der Abgabe des Zwischenberichts auf den Weg gemacht um (endlich!!!) unseren Handyvertrag abzuschließen. Da wir ja jetzt unsere Personnummer bekommen haben und auch ein Bankkonto eröffnet haben, konnte das Vorhaben letztendlich in die Tat umgesetzt werden. Natürlich gab es aber mal wieder einen Haken an dem Ganzen und wir brauchten einen schwedischen Bürgen um den Vertrag abschließen zu können, da unsere Personnummer allein nicht ganz ausgereicht hat. Wie immer hat uns hier Carmen ausgeholfen und nun sind wir endlich Besitzer neuer Telefone und funktionierenden Internets (ab jetzt also öfter online erreichbar :) ). DANKE Carmen!!


Gestern haben wir uns dann, wie oben berichtet, erst einmal auf den Weg in die Stadt gemacht und etwas Sightseeing stand auf dem Tagesplan. Abends war dann Weggehen eingeplant und dafür hatten wir uns einen Club in Östermalm ausgesucht.


So..jetzt nun aber zu einem ganz anderen Thema: unsere WOHNUNG!


Am Anfang hatten wir jeder ein kleines Bett, einen Schrank, einen Teppich, einen Tisch und zwei Stühle und eine wunderschöne Hawaiitapete (!). Das Ganze war also eher karg, aber für die ersten Tage ganz ok. Wir haben dann aber, wie berichtet, schnell beschlossen die Wohnung nach unserer Vorstellung zu gestalten und haben uns von oben bis unten mit Ikeamöbeln eingedeckt. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen :)


Das war’s mal wieder für diese Woche. Wir halten euch auf dem Laufenden! Vi ses – Bis bald

09 September 2011

Das Leben in Stockholm beginnt

Nach der zweiten Woche fühlen wir uns schön langsam so als würden wir in Stockholm wohnen und nicht nur auf Besuch hier sein. Ein wichtiger Faktor hierfür ist sicherlich unsere Personnummer – diese Nummer besteht aus unserem Geburtsdatum sowie vier weiteren Zahlen- und ohne diese Nummer ist man in Schweden ein Niemand. Man braucht seine Nummer also um ein Bankkonto zu eröffnen, einen Handyvertrag abzuschließen und vieles mehr. Da die Beantragung dieser Nummer bis zu vier Wochen dauern kann – haben wir uns sehr gefreut, dass wir sie schon nach 1 ½ Wochen bekommen haben :)

Aber was war sonst noch so los? Letztes Wochenende haben wir die Vormittage brav mit Hausaufgaben verbracht und die Nachmittage mit Kathis Eltern. Letzten Sonntag haben wir uns dann Djurgården – sowas wie der englische Garten in München aber mit Freizeitpark – angeschaut. Sonntagabend waren wir super lecker mit Carmen Essen. Das Restaurant war die renovierte Kantine der alten Filmproduktion von Stockholm in der auch Ingrid Bergman schon gegessen hat :) Und zum ersten Mal gab‘s was typisch Schwedisches – abgesehen von unseren Flusskrebsen.

Am Dienstag hatten wir dann unser erstes Seminar. Da sowohl wir als auch unsere Mit-Studenten das ganze Wochenende damit verbracht hatten Artikel zu lesen und darüber zu schreiben waren wir natürlich gespannt ob es sich gelohnt hatte :) Am Anfang des Seminars waren wir in kleine Gruppen aufgeteilt und jeder musste die Artikel von jemand anderem lesen und korrigieren. Danach ging’s dann weiter mit einer Gruppendiskussion in der alle Artikel nochmals diskutiert wurden. Diese Diskussion kann man nicht mit Deutschland vergleichen – jeder musste seinen Kommentar dazu abgeben und unsere Mitarbeit in diesen Diskussionsrunden hat Einfluss auf unsere finale Note. Also kein vor sich hin dösen im Unterricht mehr :)

Nachmittags hatten wir dann einen Vortrag eines Professors aus Hamburg und mussten sogleich feststellen wie viel besser das Englisch der Skandinavier ist :)

Am Mittwoch hatte Kathi ihre erste Schwedischvorlesung und abends haben wir das Nachtleben in Södermalm – eine anderer Stadtteil/ Insel von Stockholm- ausgetestet. Zusammen mit Alexandra, Schwedin, und Adrian, Deutscher, ging‘s von einer Bar zu nächsten. Kathi und ich haben beschlossen dass wir lil lördag – kleiner Samstag wie die Schweden den Mittwochabend nennen – super finden!

Den Rest der Woche werden wir mal wieder mit unseren Artikeln verbringen, v.a. weil wir für nächste Woche schon mal vorarbeiten müssen. Wir haben am DI sowie am FR Seminar und dazwischen liegen 7 Artikel und eine Schweden Party :) Da wir uns „schwedisch“ kleiden sollen freuen wir uns über Vorschläge!!!

Hiermit auch nochmal ein offizielles DANKE an Kathis Eltern die dafür gesorgt haben, dass wir trotz so vielen Hausaufgaben auch die schöne Seite Stockholms sehen und dabei nicht verhungern müssen. Tack så mycket!!! Vielen lieben Dank!!!

02 September 2011

Elche nehmt euch in Acht – Kathi und Julia sind unterwegs

Gemeinsam mit 100 Kilo Gepäck haben wir uns letzten Mittwoch auf den Weg von München nach Stockholm gemacht. Angekommen am Flughafen mussten wir erst mal unsere 6 Koffer in den Bus hieven um Richtung Innenstadt zu fahren. Dort angekommen standen wir schon vor dem nächsten Problem: Wie verstaut man 6 Koffer und zwei Blondinen in einem Taxi?? Unser Taxifahrer ist nachdem er unser Gepäck gesehen hatte gleich mal ins Schwitzen gekommen :)

Aber dank Kathi, die alte Tetris-Spezialistin, hatten wir in kürzester Zeit unsere Koffer eingepackt und los ging‘s zu Carmen.

( Für alle denen Carmen noch kein Begriff ist: Carmen kommt genau wie Kathi aus Eggenfelden und wohnt seit 5 Jahren in Schweden und seit 4 in Stockholm. Dank ihr sind wir zu unserer Wohnung gekommen und auch so hat sie uns sehr viel bei der Organisation unseres Umzuges geholfen.)

Freudig wurden wir dann von Obolo, Carmens Hund, in Empfang genommen und nach unserer ersten fika – Kaffeepause auf Schwedisch- ging es Schnurstraks zu unserer Wohnung in Järfälla. Diese liegt schön im Grünen und ganz in der Nähe des Stockholm Outlets sowie IKEA :)

Nachdem wir die wichtigsten Lebensmittel besorgt hatten verbrachten wir unseren ersten Abend in Stockholm mit Auspacken. (was bei 100 Kilo ganz schön lange dauern kann!)
Am 2. Tag ging‘s dann auch schon los. Punkt 10 Uhr ging die Eröffnungsveranstaltung für internationale Studenten an der Uni los. Nach kurzer Einführung mit ABBA Songs wurde uns alles rund ums Studium sowie das Leben in Stockholm erzählt. In der Mittagspause gab‘s kostenloses Essen und Trinken und sogar Internet – Surfsticks. Aber obwohl wir in Stockholm waren hatten wir immer noch das Gefühl in Deutschland zu sein – denn „man spricht deutsch“ an der Stockholmer Universität :) Die Deutschen bevölkern also nicht nur Mallorca sondern genauso gerne Stockholm.
Anschließend ging‘s gleich weiter zu IKEA – um uns schon mal Ideen für unsere Wohnungsgestaltung zu holen und die obligatorischen Köttbullar waren auch noch inklusive.
Tag 3 machten wir uns wieder auf den Weg zur Uni – zur Einschreibung. Wir dürfen uns nun offizielle Studenten der Stockholm University nennen. Abends war dann noch ein kleiner Umtrunk für die Masterstudenten organisiert und wie das so ist in Skandinavien – wenn Alkohol günstiger angeboten wird wie sonst – war es eine recht feucht fröhliche Angelegenheit. Leider konnten wir nicht bis zum Ende bleiben da wir noch eine andere Einladung hatten. Carmen hatte uns zum Kräftskiva – Flusskrebsessen – eingeladen. Aber wir waren nicht alleine: insgesamt waren wir 6 Schweden,2 Amerikaner, eine Spanierin und wir zwei . Und dann ging’s auch schon los mit dem puhlen – zu den Krebsen gab es noch Pfifferling/Parmesan Auflauf und Brot. Gut geschmeckt hat es – aber ob der Genuss den Arbeitsaufwand rechtfertigt sind wir uns noch nicht einig :)

Kräftskiva
Der Samstag war für IKEA reserviert. Aber 6 Stunden in einem schwedischen Möbelhaus sind sogar uns zu viel! Total müde und fertig sind wir dann ganz früh ins Bett gegangen :)
Am Sonntag waren wir vormittags bei Carmen zum Frühstücken eingeladen und wollten eigentlich anschließend auf einen Flohmarkt – aufgrund des unbeständigen Wetters fiel dieser aber leider aus – und wir machten uns noch einmal auf den Weg zu Ikea und anderen Einrichtungshäusern. Voll bepackt mussten wir dann noch unseren Kühlschrank auffüllen und wie wir dann heimgetrottet sind könnt ihr hier sehen:
Montagmorgen wurden unsere IKEA Möbel geliefert und zur unserer Freude platzte unsere Wohnung nicht aus allen Nähten!
Nachmittags war dann die Einführung für die Masterstudenten an der School of Business angesagt und somit konnten wir gleich all unsere neuen Kommilitonen kennenlernen.
Wir sind eine Gruppe von 40 Leuten – davon ¼ Deutsche: 5 Bayern + der Rest :) dann gibt es noch 15 Schweden und der Rest ist bunt durchgemischt von Taiwan über Russland, Südafrika bis nach Kalifornien ist alles vertreten.
Am Dienstag hatten wir dann auch schon unsere erste Vorlesung im Fach „Marketing Theory“. Die nächsten 5 Wochen müssen wir nun ein- bis zweimal pro Woche zur Uni dürfen aber pro Woche 5-7 Artikel mit jeweils bis zu 10 Seiten lesen sowie über diese schreiben. Also all zu langweilig dürfte uns nicht werden :)
Dienstagabend konnten wir dann schon unseren ersten deutschen Besuch in Empfang nehmen: Kathis Eltern. Nach schwedischem Essen sind wir noch eine Runde durch Gamlastan- die Altstadt von Stockholm- gegangen.

Am Mittwoch haben wir mal wieder unsere Wohnung verschönert bevor wir uns nachmittags auf zum Willkommens –Grillen der Masterstudenten aufgemacht haben. Leider hat es unser Grillen aber verregnet und so gings gemeinsam mit einer Gruppe von Schweden und int. Studenten in die Innenstadt zum „vortrinken“. Nach der Party im „Cafe Opera“, laut Erzählungen sowas wie das P1 in München, war uns klar warum man hier vortrinken muss. Ein Glas Wein 0,1l kostet 96Kr also gute 10 Euro :)
Den Rest der Woche werden wir jetzt mir unseren Hausaufgaben verbringen und hoffentlich am Wochenende mehr von Stockholm sehen.